Sonntag, 29. Januar 2012

Fliegen lernen.

ich spüre meine flügel
wie ein junger vogel
unruhig flattern sie
auf und ab
und trauen sich doch nicht
abzuheben
noch nicht
das schützende nest
zu verlassen
doch bald schon
werde ich mich
zu dir gesellen...
und meine flügel
werden dich schützen
vor allen winden,
die uns gleichsam tragen
wie ein blatt,
das seine reise
vom baum der zeit
begonnen hat...

weil du mir folgst.

ich läg so gern in deinen armen
hielt deinen blick
mit meinen augen gefangen
und dein herz
an meines gedrückt
ich möcht' so gern
deine seele an meine binden
und mit dir
zum 7. himmel schweben
aber das alles
ist nicht nötig...
es brach nicht über mich herein
es kam über mich wie sanfter nieselregen
streichelte meine sinne
und machte mir ganz behutsam bewusst,
dass es genau das war:
Zufriedenheit mit allen Sinnen

Das Gefühl, zu Hause zu sein.

es ist einfach dieses gefühl:
eine neue station erreicht zu haben,
ein stück des weges hinter sich gebracht zu haben,
angekommen zu sein.
du gibst mir das gefühl,
zu hause zu sein
nicht an einem ort,
sondern bei einem menschen,
der geborgenheit gibt
und das gefühl
geliebt zu werden
schüchtern
leidenschaftlich
liebevoll
frech
einfach mit ganzem herzen
             mit ganzer seele
             mit ganzem gefühl
angekommen zu sein
zu hause zu sein

Neue Hoffnung.

ich steh allein
auf weiter flur
und sehe nichts
und spüre nur
eisige kälte
wie sie in meine
glieder kriecht
in jedes einzelne
wie mein herz friert
und meine seele erstarrt...
da kommt ein schatten
über mich
umhüllt mich mit seiner schwärze
und schützt mich vor dem eis
er bringt mir
das verlorne licht
und wärmt mich
wenn ich längst
aufgegeben habe
du bist es
der schatten,
der mich schützt
und wärmt
das licht,
das mir neue hoffnung bringt

Samstag, 21. Januar 2012

In deine Welt.

Deine starken Arme
Dein sanfter Blick
Dein hübsches Lächeln
Dein schützender Körper
an meinem...
Mit Entsetzen
stelle ich jeden Morgen fest,
dass es nur ein
Traum war...
Ich möcht' so gern
in deinem Schoß
geborgen sein,
Dir deine Tränen wegküssen.
Dich an die Hand nehmen
und mich von dir führen lassen...
in eine Welt,
ganz anders als
diese...
als meine
graue triste Welt...

Mittwoch, 4. Januar 2012

suche nach glück.

ich will doch nur
ans ende der welt...
dorthin,
wo die mondblumen wachsen...
und der sand blüht...
weil du nur dort sein kannst...
wenn nicht hier,
wo sollte ich sonst suchen
nach dir?
nach dir
kommt die sintflut
meine tränen werden
der welten schmerz ertränken...
und nichts mehr zurücklassen
nichts mehr
als das reine glück
unser glück?
hoffentlich...
hoffentlich bald...