Mittwoch, 12. September 2012

Alles bunt.

Jeden Tag
neu verlieben
in das Leben
und in dich.

Alles ist bunt

und laut
und mehr...

Du bist mehr

für mich
viel mehr
als irgendwer.

Alles ist grell

und schnell
und kunterbunt...

Alles läuft rund

immer im Kreis
bis ich nicht mehr weiß
wo ich bin
wer ich bin...

Doch ich weiß

wer du bist
egal wo du bist
bist du mehr
für mich.

Mein Meer

nur für mich
in dem ich mich
treiben lasse...

Sanft gewogen

und unverbogen geborgen
ungelogen
aus den Tiefen meines Herzens geborgen
sind meine Gefühle
für dich.

Montag, 3. September 2012

Nur mit dir.

Gänsehaut
auch nach
so langer Zeit
Dein Blick
verzaubert mich
immer noch
kann meinen Blick
nicht von Dir wenden
Du hältst meine Hand
warm und geborgen
fühlt sich auch mein Herz
bei Dir
in Deiner Hand...

Hand in Hand

möcht ich gehen
mit Dir 
den langen Weg des Lebens
der Freude und
des Leides
beschreiten

ich will

mein Leben mit Dir teilen
weil uns're Herzen
denselben Takt schlagen
und uns're Seelen
dieselbe Sprache
sprechen...

Sonntag, 26. August 2012

Reisender.

Jede Woche woanders,
aber nie bei mir,
bin nur ein Zwischenhalt
auf deiner Reise.
Ich kenne dein Gesicht
fast nur noch
von Bildern,
deinen Duft
vom getragenen Hemd,
lese deine Gefühle
aus und zwischen
den Zeilen...

Scherbenhaufen.

seelenschaden eingefangen
irreperabel
schmerzlich bewusst
wie sehr du fehlst
innere leere
kalt
grau
mir fehlen worte
dir zu beschreiben
wie sehr du fehlst
wie viel du bedeutest

ich brauch dich doch
hier
deinen warmen körper
deine arme
so schützend
mir ist so kalt
mein herz
eingeschneit von frust und trauer
ich armes kaputtes ding...

Samstag, 18. August 2012

An meinen Weltenbummler.

Drück dich sehr.
Liebe dich mehr.
Schrei und verzweifle
und freu mich dabei.
Dich zu haben.
Dich nicht bei mir zu haben.

                                        In Liebe.

Sonntag, 22. Juli 2012

Geheimes Verlangen.

meine augen glänzen
mein körper glüht
die glieder
zittern noch

so
lieg ich hier
den blick nach oben
zum boden

du hast mich
gefesselt
mit deinem Blick
und mich
gelassen
fallen gelassen
zu boden
sank ich
der Ohnmacht nahe
betört von deinem Duft
ergriffen von deinem Machtspiel

so
lieg ich hier
am boden
zersört
die haare
schutzlos
dir ausgeliefert
und kann mich doch wehren
gegen dich

dir
all meine Reize
entgegenbringen

Mittwoch, 18. Juli 2012

Vom Vermissen.

Tränen glitzern
in meinen Augen
der Hals wird eng
und die Luft
fehlt
das Herz wird schwer
ganz schwer
und rutscht mir
weit bis in die Hose
aus Angst
   dich nicht wiederzusehen
aus Verzweiflung
   nicht bei dir sein zu können
aus Resignation
   dich jetzt nicht spüren zu können...
denn du
bist mein
 Glücksrezept
mein Seelentröster
du bist die Luft
die ich atme
und die Flügel
die mein Herz
schweben lassen

Komm bald zurück
mein bestes Stück!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Drahtseilakt.

Der Weg ist hart, doch ich werde in gehen, ich werde ihn sehen, den Hoffnungsschimmer.
Ich sehe dich, auf der anderen Seite meines Lebens. Ich gehe durch diesen Tunnel, denn du bist mein Licht, das Licht am anderen Ende und das Licht, das mich führt durch den Tunnel, das mich hält auf dem Weg, auf dem schmalen Grad, auf dem ich wanke...
Ich suche Halt, doch kein Seil hält mich, kein Netz fängt mich, kein Wind trägt mich...
Ich will rufen, doch ich kann nicht, denn Tränen ersticken meine Stimme...
Ich knüpfe ein Seil, um mich zu sichern, verknote es zum Netz, um mich zu fangen...
Doch am Ende wird der Wind mein Werk mit sich tragen, am Ende ist meine Hoffnung mein Grab, denn ich habe meine Schlinge selbst geknüpft, mein Fangnetz selbst gespannt...
Und der Wind spielt mit mir wie mit einem Traumfänger...
Weil meine Träume in mir bleiben... ewig und ungelebt...
Der Weg bis dahin ist hart... die Hoffnung wird mein Grab... doch du bist meine Hoffnung und für die würde ich alles geben... für dich werde ich alles geben... auch mein Leben...
Wenn du willst... können wir auch einfach zusammen leben... für immer und ewig... ♥

Sehsucht.

Die Sonne scheint,
erwärmt die Welt,
doch meine weint,
denn du bist fern.

Trotz des schönsten Sonnenscheins
kann ich nicht wirklich glücklich sein,
denn mein Herz, das fliegt allein.
Will es doch nur bei dir sein.

Seh den Vogel überm Felde,
wie er in die Ferne fliegt
und beneide ihn dabei,
wenn er seine Schwingen hebt.

Wünschte nur, er käm zu mir,
packte mich und zög mich hoch,
flög mit mir bis zu den Sternen,
lang bis in die Nächte noch.

Denn bei den Sternen wartest du.
Seh ich sie doch nur bei Nacht;
muss ich wandeln an den Tagen
durch die schönste Blütenpracht
allein
und muss warten, lange warten.
Auf den Schatten kühler Nacht.

Montag, 14. Mai 2012

Niemand.

Niemand ist Schuld
ich bin einfach krank
aber niemand von euch
hat es je für nötig gehalten
darauf Rücksicht zu nehmen

jetzt
nehme ich auch keine mehr
ich will nicht mehr
     schweigen
     weinen
     bluten

reden
kann ich schon lang
nicht mehr
mit wem auch
     den Poeten versteht man nicht
     den Sänger will man nicht hören
     das Kind nimmt niemand ernst

Nur
wer ist Niemand?
Wer ist Schuld?
Wer nimmt Rücksicht
und
wer mich ernst?
WER?

Mittwoch, 18. April 2012

Unbeschreiblich.

du fesselst mich
mehr als tausend Fesseln,
mehr als jedes Wort,
das ich dir je schreiben könnt'...

meine Kunst versagt
gegen dich
ich kann dich
nicht
in Worte fassen

dir nicht schreiben,
was ich fühle,
es nicht sagen,
denn da sind
keine Worte,
die diesen
Gefühlen
gerecht werden...

Du Hübscher.

meine Augen sehen nicht
meine Ohren hören nicht
meine Stimme versagt mir den Dienst...

doch mein Herz
es fühlt, wenn du fehlst,
selbst wenn der Kopf sagt
"du bist nicht weit von hier"...

du bist nie weit von mir,
denn mein Bauch kribbelt
und mein Herz schlägt
Purzelbäume,
wenn ich nur an dich denke...

Gedanken kreisen
durch meinen verwirrten Kopf,
wie wilde Wellen schlagen sie aufeinander,
ziehen wie Vögel ihre Kreise
und drehen sich
nur um dich...

denn an dich
denke ich
den ganzen Tag entlang
und die Nacht hindurch...

wenn dein hübsches Gesicht
durch meinen Kopf spukt
und mich wachhält
und doch zum Schlafen zwingt,
damit ich diesen Anblick nicht verliere,
damit ich mich nicht verliere

in dir
du Tagtraum
du Nachtgespenst...

Sonntag, 4. März 2012

Liebe.

Überall
spür ich deinen Duft
in meiner Nase
und deine Haare
zwischen meinen Fingern...
Immer wieder
habe ich dein Lächeln
vor meinen Augen
und dieses Kribbeln
in meinen Bauch
als ob es
Frühling wär
und tausend kleine Käfer
für uns tanzen...
In stillen Momenten
kann ich sogar
dein Herz schlagen hören
ganz nah
an meinem Ohr
dann höre ich
auch meines
und dann nur eins
dann sind sie eins...

Freitag, 3. Februar 2012

es tut weh.

es tut weh,
dass es dir egal ist,
       dass ich mich sorge
       dass ich auf dich warte
       dass ich angst habe,
        du könntest böse sein

es tut weh,
mir dein gesicht vorzustellen,
       das nicht hier ist
       das mich unschuldig anlacht
        und mir dabei zuzwinkert
              als wäre nichts

ich hoffe,
du machst es wieder gut
irgendwann,
       damit sich
        schmerz und tränen
        gelohnt haben...

Sonntag, 29. Januar 2012

Fliegen lernen.

ich spüre meine flügel
wie ein junger vogel
unruhig flattern sie
auf und ab
und trauen sich doch nicht
abzuheben
noch nicht
das schützende nest
zu verlassen
doch bald schon
werde ich mich
zu dir gesellen...
und meine flügel
werden dich schützen
vor allen winden,
die uns gleichsam tragen
wie ein blatt,
das seine reise
vom baum der zeit
begonnen hat...

weil du mir folgst.

ich läg so gern in deinen armen
hielt deinen blick
mit meinen augen gefangen
und dein herz
an meines gedrückt
ich möcht' so gern
deine seele an meine binden
und mit dir
zum 7. himmel schweben
aber das alles
ist nicht nötig...
es brach nicht über mich herein
es kam über mich wie sanfter nieselregen
streichelte meine sinne
und machte mir ganz behutsam bewusst,
dass es genau das war:
Zufriedenheit mit allen Sinnen

Das Gefühl, zu Hause zu sein.

es ist einfach dieses gefühl:
eine neue station erreicht zu haben,
ein stück des weges hinter sich gebracht zu haben,
angekommen zu sein.
du gibst mir das gefühl,
zu hause zu sein
nicht an einem ort,
sondern bei einem menschen,
der geborgenheit gibt
und das gefühl
geliebt zu werden
schüchtern
leidenschaftlich
liebevoll
frech
einfach mit ganzem herzen
             mit ganzer seele
             mit ganzem gefühl
angekommen zu sein
zu hause zu sein

Neue Hoffnung.

ich steh allein
auf weiter flur
und sehe nichts
und spüre nur
eisige kälte
wie sie in meine
glieder kriecht
in jedes einzelne
wie mein herz friert
und meine seele erstarrt...
da kommt ein schatten
über mich
umhüllt mich mit seiner schwärze
und schützt mich vor dem eis
er bringt mir
das verlorne licht
und wärmt mich
wenn ich längst
aufgegeben habe
du bist es
der schatten,
der mich schützt
und wärmt
das licht,
das mir neue hoffnung bringt

Samstag, 21. Januar 2012

In deine Welt.

Deine starken Arme
Dein sanfter Blick
Dein hübsches Lächeln
Dein schützender Körper
an meinem...
Mit Entsetzen
stelle ich jeden Morgen fest,
dass es nur ein
Traum war...
Ich möcht' so gern
in deinem Schoß
geborgen sein,
Dir deine Tränen wegküssen.
Dich an die Hand nehmen
und mich von dir führen lassen...
in eine Welt,
ganz anders als
diese...
als meine
graue triste Welt...