Sonntag, 4. September 2011

Ich dreh mich weg.

Ich dreh mich weg

Ich dreh mich weg,
wollte die Tränen verbergen,
wollte dich nicht belasten,
doch spürtest du sie und nahmst mich zu dir
an dein warmes, klopfendes Herz

Wir lagen uns in den Armen,
schüchtern lächelnd sahen wir uns an.
Und trotzdem hätte ich in diesem Moment
nichts sehnlicher gewünscht
als zu weinen

Denn du gingst obwohl du bleiben konntest.
„Du kannst meine Qual nicht fassen,
Du drückst mich so fest an dein Herz
Und hast mich doch verlassen.“[1]


[1]  nach H. Heine: Ade, Paris (aus: Deutschland. Ein Wintermärchen)

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